Vier Dinge stammen nicht von mir
Den Großteil dieser App habe ich selbst geschrieben oder aus offenen Datensätzen bezogen. Vier Inhalte stammen jedoch direkt von der Community und erscheinen ohne zeitliche Verzögerung öffentlich:
- Zustandsmeldungen: Live-Eindrücke zu Müll, Algen/Tang, Trübung und Quallen.
- Strand-Steckbriefe: Ergänzungen oder Korrekturen zu den Strandeigenschaften.
- Steinfreie Badestellen: Neu gemeldete Einstiege samt Koordinaten.
- Runden: Der gewählte Name einer Runde sowie die Spitznamen aller Mitmachenden.
Diese Einträge sehe ich vorher nicht. Es gibt keine redaktionelle Freigabe, keine automatischen Vorabfilter und keine Bots, die eigenständig löschen. Was eingetragen wird, steht online, bis jemand den Eintrag korrigiert oder ich ihn nach einer Prüfung entferne.
Was hineingehört
Nur das, was du im Moment der Meldung selbst vor Ort siehst. Eine Küstenkarte hat nur dann einen Wert, wenn sich alle auf die Einträge verlassen können. Bei neuen Badestellen ist diese Ehrlichkeit technisch verankert: Eintragen kann nur, wer sich im Umkreis von 40 Metern um den Punkt aufhält.
Irrtümer sind dabei menschlich und kein Problem. Das System fängt sie über Gegenmeldungen, Mehrheitsentscheidungen und Verfallszeiten von selbst ab. Ein Irrtum korrigiert sich. Eine erfundene Meldung schadet allen.
Was nicht hineingehört
- Namen anderer Menschen: Keine Klarnamen Dritter, weder als Spitzname noch im Rundennamen. Wer eine Runde für eine Schulklasse oder Jugendgruppe anlegt, sorgt bitte vorab dafür, dass reine Phantasienamen gewählt werden.
- Beleidigungen, Verleumdungen und Drohungen: Herabwürdigungen oder gezielte Anspielungen auf bestimmte Personen werden nicht geduldet. Ein Rundenname ist für alle Teilnehmenden sichtbar.
- Privatgrundstücke: Stege, Bootsanleger, Gärten oder eingezäunte Uferabschnitte sind keine öffentlichen Badestellen. Auch dann nicht, wenn dort keine Steine liegen.
- Meldungen aus der Ferne: Trage nichts vom Sofa aus ein. Wer nicht am Wasser steht, weiß nicht, wie es dort gerade aussieht.
- Werbung und Verlinkungen: Die Textfelder dienen der Orientierung vor Ort, nicht für Promotion, Spam oder Webadressen.
Wenn dir etwas auffällt
Wenn ein Eintrag gegen diese Regeln verstößt oder rechtswidrig ist, melde ihn mir direkt. Dieser Weg steht allen offen, auch ohne Account:
Damit ich den Fall prüfen und nachvollziehen kann, benötige ich vier Angaben:
- Wo steht es? Welcher Strand, welche Badestelle, welche Runde?
- Was steht dort? Kurzer Auszug oder Screenshot des beanstandeten Inhalts.
- Warum gehört es nicht hierher? Kurze Begründung (z. B. Verstoß gegen Hausregeln oder Rechtsverletzung).
- Wer meldet es? Dein Name und eine E-Mail-Adresse für die Rückmeldung, zusammen mit der Bestätigung, dass deine Angaben nach bestem Wissen richtig und vollständig sind.
Ausnahme: Geht es um Darstellungen von sexuellem Missbrauch an Kindern (CSAM) oder deren Anbahnung, ist die Angabe deines Namens nicht nötig. Hier genügt der präzise Hinweis auf den Inhalt.
Akute Gefahr: Rufe bitte direkt den Notruf der Polizei. Ich bearbeite Meldungen zügig, bin aber nicht rund um die Uhr erreichbar.
Was nach einer Meldung passiert
- Eingangsbestätigung: Du erhältst unverzüglich eine Nachricht, dass deine Meldung eingegangen ist.
- Manuelle Prüfung: Ich prüfe den Fall persönlich. Es gibt keine KI und keine automatisierten Moderationssysteme.
- Gefahrenabwehr: Eindeutig rechtswidrige Inhalte blende ich sofort aus und untersuche den Vorfall anschließend im Detail.
- Begründete Entscheidung: Du erfährst, ob der Eintrag bleibt, angepasst oder gelöscht wird, inklusive der rechtlichen oder redaktionellen Begründung.
- Widerspruch: Bist du mit dem Ergebnis nicht einverstanden, antworte einfach auf meine Rückmeldung für eine zweite Prüfung. Unabhängig davon steht dir der Rechtsweg zu Behörden oder Gerichten jederzeit offen.
Automatischer Verfall und eigene Moderation
- Verfall nach Inaktivität: Badestellen, die über einen Zeitraum von zwölf Monaten von niemandem mehr bestätigt werden, verblassen schrittweise und verschwinden schließlich von der Karte. Das schützt davor, dass veraltete Einstiege weiter empfohlen werden.
- Runden selbst verwalten: Wer eine Runde erstellt, hat Hausrecht und kann störende Teilnehmende eigenständig ausschließen. Spitzname und Funde der Person werden damit sofort entfernt.
- Eigene Kontrollen: Inhalte, die mir auffallen und eindeutig gegen die Regeln verstoßen, nehme ich auch ohne vorherige Beschwerde heraus.
Über dieses Projekt
Hinter Garnaat steht ein privates, nicht-kommerzielles Projekt und kein Konzern. Kontaktdaten findest du im Impressum, den Umgang mit Daten in der Datenschutzerklärung.
Die Adresse moin@schlei-digital.de dient gleichzeitig als zentrale Kontaktstelle für behördliche Anfragen und Nutzerkontakte (nach DSA). Anfragen beantworte ich auf Deutsch und Englisch.