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Garnaat

Datenschutz

Was diese App speichert, und was nicht

Verantwortlicher

Hannes Beckmann
Rademacher Weg 11
24369 Waabs
E-Mail: moin@schlei-digital.de

Was diese App verarbeitet

Garnaat ist eine statische Website ohne eigenen Server. Es werden keine Cookies gesetzt. Es gibt keine Werbedienste, keine Social-Media-Plugins und kein Retargeting, und es gehen keine Daten an Werbenetzwerke oder Datenhändler. Deine Zählungen liegen in deinem Browser.

Genau genommen gibt es einen Cookie, der dein Gerät nie erreicht. Meine Datenbank steht hinter einem Schutzdienst gegen Angriffe (Cloudflare, eingesetzt vom Anbieter Supabase). Der schickt bei jeder Anfrage an die Datenbank einen technischen Cookie mit, an dem er automatische von echten Zugriffen unterscheidet. Dein Browser nimmt ihn nicht an, weil die App ihn nicht anfordert, und gespeichert wird er nirgends. Wer die Netzwerkanzeige seines Browsers öffnet, sieht ihn trotzdem in der Antwort stehen. Deshalb steht er auch hier.

Verbindungen zu anderen Anbietern entstehen an sechs Stellen. Jede davon steht unten einzeln: die Datenbank (sie hält die Strandmeldungen, die Badestellen und das Wetter und wird schon beim Öffnen der Karte gefragt), der Seitenaufruf-Zähler unten auf der Startseite, die Kartenkacheln von OpenStreetMap, die Nutzungsmessung (nur mit deiner ausdrücklichen Zustimmung) und, falls du sie antippst, der Unterstützen-Link und der Instagram-Link im Fuß. Dazu kommt der Hoster, bei dem diese Seite liegt.

Ein Unterschied gleich vorweg, weil er die ganze App betrifft: Was du über einen Strand meldest, wird geteilt. Eine Meldung nützt nur, wenn andere sie sehen. Wer wissen will, wo Quallen treiben, hat ja gerade selbst keine gesehen. Geteilt wird sie ohne Namen und ohne Konto. Was du zählst, wird nicht geteilt. Es bleibt auf deinem Gerät und geht nur dann zusätzlich in eine Auswertung, die niemand außer mir sieht, wenn du dem ausdrücklich zustimmst. Davon gibt es genau eine Ausnahme, und die löst du selbst aus: In einer Runde sehen die anderen Mitmachenden, was du einträgst. Darum geht es dort.

Wo deine Zählungen liegen

Was du beim Aufräumen zählst, speichert dein Browser im localStorage auf deinem eigenen Gerät. Dazu gehören die gezählten Fundstücke, deine Putzgänge mit Strand, Datum und Dauer und die Angaben zu Strecke und Anzahl der Beteiligten, die am Ende eines Putzgangs abgefragt werden. Ebenfalls dort liegen deine Einstellungen (Schrift, Farben, Vibration, Kartenansicht, der zuletzt gewählte Strand und die Schalter für Wind und Strömung), die vorgemerkten Fundstücke und die Auszeichnungen.

Diese Daten verlassen dein Gerät nicht, solange du nicht ausdrücklich zustimmst, dass deine Putzgänge in die Auswertung eingehen (nächster Abschnitt). Ohne diese Zustimmung sind sie für mich nicht einsehbar; weiter als bis zu mir und dem Anbieter der Datenbank gehen sie auch mit ihr nicht. Löschen kannst du sie jederzeit selbst: „Alle Zählungen löschen“ in der App nimmt die gezählten Fundstücke und deine Putzgänge weg; Einstellungen, vorgemerkte Fundstücke und Auszeichnungen verschwinden zusammen mit allem anderen, wenn du in den Browser-Einstellungen die Website-Daten löschst.

Damit die App am Strand auch ohne Netz läuft, legt sie ihre eigenen Seiten, Bilder und Schriften in einem Zwischenspeicher deines Browsers ab (Service Worker). Darin stehen keine Angaben über dich, sondern nur die App selbst. Auch dieser Speicher verschwindet, wenn du die Website-Daten löschst.

Zählungen für die Auswertung (nur mit deiner Zustimmung)

Ein einzelner Putzgang sagt wenig. Viele Putzgänge von vielen Stränden über mehrere Jahre zeigen dagegen, was wo angespült wird und ob Maßnahmen wirken. Für die Ostseeküste fehlen solche Zeitreihen weitgehend. Ohne strukturierte Daten bleibt jede Aktion ein guter Tag ohne bleibenden Beleg.

Deshalb kannst du deine Zählungen beisteuern. Das geschieht nur nach deiner ausdrücklichen Zustimmung. Gefragt wirst du erst beim Abschluss eines Putzgangs. Lehnst du ab, bleibt die App uneingeschränkt nutzbar und alle Daten verbleiben lokal auf deinem Gerät.

Was übertragen wird:

Was nicht übertragen wird:

Geräte-Kennung. Die App speichert eine zufällig generierte Kennung in deinem Browser (ohne Auslesen von Geräteeigenschaften). Sie unterscheidet sich von den anderen Kennungen in der App und hängt an keinem Konto. Sie dient ausschließlich zwei Zwecken: Sie verhindert Spam-Einträge und stellt sicher, dass derselbe Putzgang nicht doppelt in die Statistik einfließt. Diese Kennung wird nicht weitergegeben. Du findest sie transparent in den Einstellungen, falls du gespeicherte Einträge löschen lassen möchtest.

Zugriff und Verwendungszweck. Die Rohdaten sehe ausschließlich ich. Sie werden nicht auf öffentlichen Karten, nicht in der offenen Bilanz und nirgendwo sonst in der App angezeigt. Ich bereite die Daten zusammenfassend für den Naturschutz auf, standardisiert und kompatibel mit dem OSPAR-Format für Spülsaum-Monitoring. Sollte sich an der Nutzung etwas ändern, wird dieser Text vorab aktualisiert.

Speicherdauer. Die Daten werden unbefristet gespeichert, da ökologische Zeitreihen vom langfristigen Vergleich über Jahre hinweg leben.

Offline-Nutzung. Da die App an Stränden oft ohne Netzempfang genutzt wird, speichert der Browser abgeschlossene Putzgänge lokal zwischen. Die Übertragung erfolgt automatisch, sobald wieder eine Internetverbindung besteht.

Rechtsgrundlage und Widerruf. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG. Du kannst sie jederzeit in den Einstellungen unter „Zählungen beisteuern“ durch Umschalten auf „Aus“ widerrufen. Bereits vor dem Widerruf übertragene Einträge können gelöscht werden: Sende mir dazu einfach deine Kennung aus den Einstellungen. Beim Abschalten wird sie dir dort ein letztes Mal angezeigt, denn danach ist sie von deinem Gerät gelöscht. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung bis zum Widerruf bleibt unberührt.

Gemeinsam sammeln: die Runde

Eine Runde ist ein gemeinsamer Putzgang für eine Schulklasse, einen Verein oder ein paar Freunde: Einer legt sie an, gibt den Code weiter, und am Ende steht eine Liste, in der alle sehen, was zusammengekommen ist. Das ist die eine Stelle in dieser App, an der deine Zählungen andere Leute erreichen – überall sonst bleiben sie auf deinem Gerät. Ohne diese Ausnahme gäbe es nichts Gemeinsames zu sehen.

Es passiert nur, wenn du selbst einen Code eingibst und auf „Mitmachen“ tippst, oder wenn du selbst eine Runde anlegst. Ein Konto brauchst du dafür nicht, weder zum Mitmachen noch zum Anlegen.

Was übertragen wird:

Was nicht übertragen wird:

Wer was sieht. Alle in dieser Runde sehen die Namen der anderen, jedes gemeldete Fundstück mit Zeitpunkt und Strand und die Rangliste. Wer den Code nicht hat, sieht nichts davon: Der Zugang hängt an der Kennung deines Geräts, und aus der Datenbank kommt ohne sie keine Zeile. Der Gastgeber sieht zusätzlich, wer wann dazugekommen ist, und kann jemanden aus der Runde herausnehmen; die Funde dieser Person gehen dann mit.

Kinder. Die Runde ist ausdrücklich für Schulklassen und Jugendgruppen gedacht, und dann machen Kinder mit. Zwei Dinge gehören deshalb dazu, und das eine ersetzt das andere nicht.

Erstens: nur Spitznamen. Wer eine Runde für eine Klasse anlegt, sagt das vorher an. Ein Spitzname macht aus der gemeinsamen Liste keine Namensliste, und das ist der wirksamste Schutz, den es hier gibt. Folgenlos ist er trotzdem nicht: Ein Spitzname mit Uhrzeiten und Strand bleibt eine Angabe über eine Person, weil in einer Klasse jeder weiß, wer dahintersteckt.

Zweitens: das Einverständnis der Eltern. Wer noch nicht 16 Jahre alt ist, darf hier nur mit Zustimmung der Sorgeberechtigten mitmachen (Art. 8 DSGVO). Der Spitzname ersetzt sie nicht. Prüfen kann ich das nicht – die App kennt niemanden und fragt nach keinem Alter. Ich kann nur sagen, dass es nötig ist, und deshalb steht es hier: Wer eine Runde für eine Klasse anlegt, holt es vorher ein.

Wie lange das steht. Eine Runde endet von selbst, spätestens nach vierzehn Tagen. Danach bleibt sie abrufbar, damit man die Liste noch einmal ansehen kann. Neunzig Tage nach dem Ende werden Name und Gerätekennung ersetzt: Aus „Mia“ wird „Teilnehmer“, und an die Stelle der Kennung tritt neuer Zufall. Weil danach kein Gerät mehr auf seine Teilnahme passt, lässt sich die Runde ab diesem Zeitpunkt auch von niemandem mehr aufrufen.

Die gezählten Fundstücke bleiben stehen, und sie hängen weiter an derselben, jetzt namenlosen Teilnehmerzeile. Sie sind damit nicht anonym, sondern pseudonym: Wer von außen genug über eine bestimmte Runde weiß, könnte Einträge wieder zuordnen. Ich schreibe das ausdrücklich so, weil „anonymisiert“ etwas anderes hieße und dir deine Rechte an diesen Daten nehmen würde. Behalten will ich sie, weil schützenswert der Name des Kindes ist – nicht die Angabe, dass an einem Tag in Sieseby ein Kronkorken lag.

Wie du wieder herauskommst. Solange die Runde läuft, tippst du auf „Nicht mehr mitmachen“. Deine Zeile und alle deine Funde verschwinden dann sofort aus der Runde; auf deinem Gerät bleiben deine Zählungen in jedem Fall erhalten. Nach dem Ende der Runde geht das in der App nicht mehr. Schreib mir dann bitte, um welche Runde und welchen Namen es geht, dann nehme ich den Eintrag heraus.

Rechtsgrundlage und Widerruf. Rechtsgrundlage für die Teilnahme ist deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, die du mit dem Eintragen deines Namens und dem Tippen auf „Mitmachen“ erteilst. Für die Kennung in deinem Browser ist es § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG: Ohne sie lässt sich eine Runde ohne Konto nicht betreiben. Widerrufen kannst du, indem du aussteigst – oder nach dem Ende der Runde mit einer E-Mail an mich. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung bis zum Widerruf bleibt unberührt.

Was du über einen Strand meldest

Auf der Karte und auf der Baden-Seite kannst du melden, wie es an einem Strand gerade aussieht: wie viel Müll liegt, ob Seegras oder Tang angespült ist, wie das Wasser aussieht, ob Quallen treiben und ob jemand ein Petermännchen gesehen hat. Diese Meldungen teile ich mit allen anderen, damit die Karte zeigt, was los ist.

Übertragen wird dabei genau dies: welcher Strand aus der festen Liste, welche Frage du beantwortet hast, welche Antwort du gegeben hast, und wann. Nicht übertragen werden dein Name, deine gemessene Position, deine Zählungen und alles, was du sonst in der App getan hast.

Damit nicht eine einzige Person in einer Minute vierhundert Strände auf „sauber“ stellt, legt die App beim ersten Melden eine zufällige Kennung in deinem Browser ab und schickt sie mit. Sie besteht aus reinem Zufall, aus deinem Gerät wird dafür nichts ausgelesen, und sie hängt an keinem Konto und an keiner anderen Funktion der App. Sie dient allein als Bremse: je Strand und Frage eine Meldung in der Stunde, höchstens sechzig am Tag. Aus der Datenbank wird sie nie herausgegeben: Wer den geteilten Stand abruft, bekommt Strand, Antwort, Zeitpunkt und die Zahl der Stimmen, mehr nicht.

Solange du nichts meldest, entsteht diese Kennung nicht. Rechtsgrundlage für die Meldung selbst ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, mein berechtigtes Interesse an einer Karte, die zeigt, wie es an der Küste aussieht; für die Kennung im Browser § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, weil das Melden ohne Bremse nicht zu betreiben ist. Die Karte zeigt eine Meldung nur so lange, wie sich die Sache selbst nicht ändert: Müll drei Wochen, Petermännchen vierzehn Tage, Tang sieben Tage, Wasser und Quallen zwei Tage; an Naturstränden, die nicht geräumt werden, bleibt Tang doppelt so lange stehen. Ältere Meldungen bleiben in der Datenbank, werden aber nicht mehr angezeigt.

Die Angaben zu einem Strand

Im Steckbrief eines Strandes kannst du fünf Angaben bestätigen oder berichtigen: Rettungsturm, Toiletten, Parkplatz, Hunderegel und so weiter. Das läuft genauso wie eine Zustandsmeldung: Übertragen werden der Strand, die Angabe, deine Antwort und dieselbe zufällige Kennung als Bremse. Es gewinnt die Mehrheit, damit eine einzelne Fehlangabe keinen Parkplatz wegzaubert. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Steinfreie Badestellen (mit Ortung)

Die Ostseeküste ist über weite Strecken Steinstrand mit kleinen freien Fenstern. Wo so eine Stelle ist, weiß nur, wer dort war. Deshalb kannst du sie markieren. Das ist die einzige Stelle der App, an der eine Koordinate dein Gerät verlässt.

Es passiert nur, wenn du selbst auf „Hier ist es steinfrei“ tippst. Dann fragt dein Browser dich um Erlaubnis, und die App misst deine Position so lange, bis sie auf fünfzig Meter genau ist, längstens zwölf Sekunden. Danach schaltet sie die Ortung selbst wieder ab. Geortet wird nur in diesem Moment: keine Spur, keine Aufzeichnung im Hintergrund, verwendet wird allein die genaueste Messung.

Übertragen und gespeichert wird danach: die Position, auf vier Nachkommastellen gerundet (rund zehn Meter), der nächstgelegene Strand aus der Liste, ob du die Stelle als frei oder als steinig meldest, der Zeitpunkt und dieselbe zufällige Kennung als Bremse. Mitgeschickt wird auch die gemessene Genauigkeit in Metern; sie wird nur geprüft und nicht gespeichert. Deine genaue Position verlässt dein Gerät nie. Die Runde nimmt der Zahl die Scheingenauigkeit, ohne dass die Stelle unbrauchbar wird. Zehn Meter reichen, um eine Badestelle wiederzufinden.

Was die Kennung dabei verbindet. Dieselbe zufällige Kennung steht an jeder Stelle, die du meldest. Wer die Datenbank einsehen könnte, sähe damit, welche Stellen vom selben Gerät kommen. Herausgegeben wird sie nie: Die Karte bekommt nur Ort, Stimmenzahl und Datum. Gebraucht wird sie für zwei Dinge, die Tagesbremse und die Regel eine Stimme je Gerät, und beide brauchen sie nur, solange die Stimme jung ist. Nach einem Jahr wird sie durch neuen Zufall ersetzt, dann ist auch diese Verbindung weg. Die Stelle selbst bleibt.

Markierte Stellen sind für alle sichtbar; darum geht es. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG, die du mit der Freigabe im Browser und dem Tippen auf den Knopf erteilst. Die Standortfreigabe kannst du jederzeit in den Einstellungen deines Browsers widerrufen; alles andere in der App funktioniert unverändert weiter. Stimmt eine Stelle nicht mehr, kannst du vor Ort widersprechen („jetzt liegen Steine“). Soll eine Stelle ganz verschwinden, schreib mir, welche es ist, dann nehme ich sie heraus.

Standort an den anderen beiden Stellen

Auf der Startseite und auf der Karte gibt es je einen Knopf, der fragt: welcher Strand bin ich hier? Beim ersten Tippen fragt dein Browser dich um Erlaubnis. Hast du sie erteilt, suchen Startseite und Karte den nächsten Strand danach bei jedem Öffnen von selbst, damit du nicht jedes Mal tippen musst.

Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG, die du mit der Freigabe im Browser erteilst. Willst du nicht mehr geortet werden, nimm die Standortfreigabe in den Einstellungen deines Browsers zurück. Deinen Strand kannst du dann aus der Liste wählen; alles andere funktioniert unverändert weiter.

Dasselbe passiert, wenn du meldest, wie es an einem Strand aussieht. Melden kann nur, wer dort steht, und dafür rechne ich deine Position im Browser gegen die Liste der Strände. Was an die anderen geht, ist allein die Stufe und die Kennung des Strandes, nie deine Position.

Sie wird nicht übertragen und nicht gespeichert. Sie wird im Moment der Abfrage in deinem Browser zu einer Entfernung und einer Richtung verrechnet, um dir den nächsten Strand vorzuschlagen, und danach verworfen. Gemerkt wird allein die Kennung des Strandes, damit die Karte morgen gleich dort aufgeht, lokal in deinem Browser. Ein Ortsname aus der öffentlichen Liste sagt nichts darüber, wo im Ort du standest, und er veraltet nicht zu einer Spur.

Kartenkacheln von OpenStreetMap

Die Karte holt ihre Kacheln von tile.openstreetmap.org, betrieben von der OpenStreetMap Foundation (St John’s Innovation Centre, Cambridge, Vereinigtes Königreich). Das passiert beim Öffnen der Kartenseite von selbst, und dabei wird technisch bedingt deine IP-Adresse dorthin übertragen, zusammen mit der Angabe, welche Kartenausschnitte du betrachtest. Anders lässt sich eine Karte nicht ausliefern. Kacheln, die du einmal gesehen hast, behält dein Browser eine Weile auf deinem Gerät, damit die Karte ohne Netz nicht leer bleibt. Das ist Speicher bei dir, nicht bei mir, und er verschwindet mit den Website-Daten des Browsers.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, mein berechtigtes Interesse daran, dass die Karte eine Karte ist. Für das Vereinigte Königreich hat die EU-Kommission einen Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO gefasst; die Übermittlung braucht deshalb keine weitere Grundlage. Näheres steht in der Datenschutzerklärung der OpenStreetMap Foundation. Die übrigen Seiten der App laden keine Kacheln. Wer die Karte nicht öffnet, baut diese Verbindung nicht auf.

Wetter, Wellen und Wasserstand

Die Karte färbt sich nach Wind und zeigt Wassertemperatur, Wellen und Wasserstand. Diese Zahlen holt mein Server zweimal am Tag bei Open-Meteo und PEGELONLINE und legt sie in der Datenbank ab. Dein Browser liest nur diese Tabelle. Seit dem 5. September lesen auch die Strandseiten unter garnaat.de/straende/ daraus Wind und Wassertemperatur für den nächsten Punkt vor der Küste, und seit dem 6. September auf dieselbe Weise die letzte amtliche Wasserprobe der Badestelle aus der Tabelle der Wasserproben.

Das heißt: Zwischen deinem Gerät und den Wetterdiensten entsteht keine Verbindung. Die beiden erfahren nicht, dass du die Karte geöffnet hast, und bekommen weder deine IP-Adresse noch sonst etwas von dir. Abgefragt werden feste Punkte entlang der Küste, unabhängig davon, ob gerade jemand die App benutzt.

Anspül-Alarm per E-Mail (nur wenn du ihn willst)

Auf der Lage-Seite eines Strandes kannst du deine E-Mail-Adresse eintragen. Dann schreibe ich dir, wenn nach einem Sturm an diesem Abschnitt etwas angespült worden sein dürfte. Ohne diesen Eintrag passiert nichts, und ohne ihn gibt es auch keine Adresse von dir.

Gespeichert wird deine Adresse, der gewählte Strand, wie weit die Meldung reichen soll, und wann du dich eingetragen hast. Dazu eine zufällige Zeichenfolge, mit der die Links in der Mail funktionieren. Kein Name, keine IP-Adresse, keine Gerätekennung.

Erst der Klick in der Bestätigungsmail macht daraus eine Einwilligung. Bis dahin ist der Eintrag ungültig, und wenn der Klick ausbleibt, wird er nach sieben Tagen von selbst gelöscht. So kann niemand eine fremde Adresse eintragen und ihr damit Post schicken.

Abmelden geht in jeder dieser Mails mit einem Klick, ohne Konto und ohne Rückfrage. Dabei wird deine Zeile gelöscht und nicht bloß stillgelegt: Eine abgemeldete Adresse aufzubewahren, um sie nicht mehr anzuschreiben, wäre wieder eine Adressliste. Du kannst mir stattdessen auch schreiben, dann mache ich es von Hand.

Verschickt werden diese Mails über das Postfach bei united-domains, dem Anbieter der Mail-Adresse dieses Projekts. Die Adressen gehen an keinen Newsletter-Dienst und werden für nichts anderes benutzt, insbesondere nicht für Werbung und nicht, um dich wiederzuerkennen. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Du kannst sie jederzeit für die Zukunft widerrufen; genau das ist der Abmeldeklick.

Die Datenbank

Technischer Dienstleister für die Datenbank ist Supabase (Supabase Inc.). Die Daten liegen in einem Projekt mit Serverstandort in der Europäischen Union (Frankfurt am Main). Mit dem Anbieter besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.

Jede Anfrage an die Datenbank überträgt technisch bedingt deine IP-Adresse an den Anbieter. Das gilt auch für die Anfragen, die du nicht auslöst: Beim Öffnen der Startseite, der Karte, der Baden-Seite, des Steckbriefs und der Strandseiten holt die App den geteilten Stand der Meldungen, die Angaben zum Strand und die Wetterzeilen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Zugriff ist technisch so eingerichtet (Row Level Security), dass Tabellen mit Meldungen nicht direkt gelesen werden können: Sie laufen über festgelegte Funktionen, die nur das herausgeben, was die Karte zeigt. Zwei Tabellen liest dein Browser direkt, weil nichts von dir darin steht: die Wetterzeilen je Küstenpunkt und die amtlichen Wasserproben je Badestelle.

Ein Konto gibt es in dieser Fassung der App nicht. Es gibt keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse und keinen Abgleich deiner Zählungen über mehrere Geräte. Wenn das dazukommt, steht es vorher hier.

Seitenaufrufe

Ich möchte sehen, ob überhaupt jemand vorbeikommt. Deshalb zählt jede Seite der App beim Öffnen eine Zahl in meiner Datenbank um eins hoch: welche Seite, welcher Tag, wie oft. Unten auf der Startseite steht die Summe. Dabei wird technisch bedingt deine IP-Adresse an den Anbieter übertragen, wie bei jeder anderen Anfrage an die Datenbank auch.

Steht in der Adresse, über die du hergekommen bist, ein Ort, zähle ich zusätzlich mit, welcher Ort an welchem Tag wie oft aufgerufen wurde. Mehr als diese drei Angaben nicht. So sehe ich, welcher Hinweis gelesen wird und welcher vergeblich hängt.

Von dir selbst wird nichts festgehalten: keine IP-Adresse als gespeichertes Merkmal, keine Uhrzeit, keine Kennung und nichts über dein Gerät. Auf deinem Gerät wird dafür nichts abgelegt und nichts gelesen, kein Cookie, kein Merker. Deshalb zählt jedes Neuladen mit, und deshalb heißt die Zeile „Seitenaufrufe“ und nicht „Besuche“: Es sind Aufrufe, keine Personen.

Um Zustimmung wirst du dafür nicht gebeten, anders als bei der Nutzungsmessung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, mein berechtigtes Interesse an einer einfachen Reichweitenmessung ohne Tracking. Ist die Datenbank gerade nicht erreichbar, fehlt die Zeile einfach.

Auf dieselbe Weise, und ebenfalls ohne dich vorher zu fragen, zähle ich mit, ob die Frage nach der Nutzungsmessung erschienen ist und ob darauf „Ja, gern“ oder „Nein, danke“ getippt wurde. Wieder sind es drei Angaben: welcher der drei Schritte, welcher Tag, wie oft. Ohne das wüsste ich zwar, wie viele zustimmen, aber nicht, wie viele überhaupt gefragt werden, und das sind zwei sehr verschiedene Dinge. Wer was geantwortet hat, ist an den Zahlen nicht ablesbar: Sie stehen ohne Kennung und ohne Uhrzeit nebeneinander und lassen sich weder dir noch einander zuordnen.

Genauso zähle ich seit dem 1. September auf den Strandseiten mit, den eigenen Adressen unter garnaat.de/straende/, die es zu jedem beschriebenen Strand gibt. Wieder nur: welche Seite, welcher Tag, wie oft. Ohne diese drei Angaben wüsste ich nicht, ob diese Seiten überhaupt jemanden erreichen, und sie sind allein dafür gebaut, dass Suchmaschinen einen Strand finden. Auf deinem Gerät wird dabei nichts abgelegt. Gelesen wird eine einzige Stelle: das Kennzeichen „eigenes Gerät“, mit dem ich meine eigenen Aufrufe aus der Zählung heraushalte. Bei einem normalen Besuch steht dort nichts, und es wird auch nichts hingeschrieben — das Kennzeichen entsteht nur, wenn es jemand in den Einstellungen der App ausdrücklich einschaltet. Über dich sagt es nichts. Dazu lesen die Strandseiten die Wetterzeilen und die Wasserproben aus meiner Datenbank, siehe oben; das schreibt nichts. Eine Frage nach der Nutzungsmessung stellen diese Seiten deshalb nicht: Sie können gar nichts aufzeichnen, was dich betrifft.

Nutzungsmessung (nur mit deiner Zustimmung)

Ich möchte wissen, wie oft und auf welche Weise diese App benutzt wird. Sonst kann ich nicht beurteilen, woran ich weiterbauen sollte. Dafür kann die App ein paar wenige Ereignisse aufzeichnen. Das passiert nur, wenn du vorher ausdrücklich zugestimmt hast. Gefragt wirst du erst, nachdem du die App eine Weile benutzt hast. Lehnst du ab, funktioniert alles genau wie vorher weiter. Solange du nicht zugestimmt hast, wird nichts aufgezeichnet und keine Kennung erzeugt.

Aufgezeichnet werden dann: welche Seite du geöffnet hast und wann; dass eine Zählung stattgefunden hat, nicht aber welches Fundstück; Beginn, Ende, Dauer und Anzahl der Sorten eines Putzgangs sowie der gewählte Strand aus der festen Liste, falls du einen angegeben hast; ob ein Export erzeugt oder der Unterstützen-Link angetippt wurde; dazu die App-Version. Seit dem Ausbau der Messung außerdem: wie lange eine Seite offen war, ob die App auf dem Startbildschirm installiert wurde, ob der Teilen-Knopf angetippt wurde, und ob du einer Runde beigetreten bist und dort ein Fundstück gemeldet hast, nicht aber welches. Dazu ein Kennzeichen „eigenes Gerät“, das nur auf meinen eigenen Geräten gesetzt ist, damit mein Testen die Zahlen nicht verfälscht; auf deinem steht es nicht.

Dazu werden zwei zufällig erzeugte Kennungen gespeichert: eine für die laufende Browser-Sitzung, eine für dein Gerät, damit ein zweiter Besuch als solcher erkennbar ist. Beide bestehen aus reinem Zufall. Aus deinem Gerät wird dafür nichts ausgelesen. Die Geräte-Kennung liegt im localStorage deines Browsers und ist eine andere als die Kennung beim Melden. Die beiden werden bewusst getrennt gehalten, sonst nähme das eine der Einwilligung ihre Wirkung.

Nicht erhoben werden: Name, E-Mail-Adresse, IP-Adresse als gespeichertes Merkmal, gemessene Standortkoordinaten und die einzelnen Fundstücke, die du gezählt hast.

Die App wird draußen benutzt, oft ohne Netz. Damit die Aufzeichnung trotzdem funktioniert, warten die Ereignisse in deinem Browser, bis wieder eine Verbindung besteht, und gehen dann raus. Sie liegen anschließend in derselben Datenbank wie oben beschrieben. Nach spätestens 400 Tagen werden sie gelöscht.

Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG. Du kannst sie jederzeit widerrufen, auf der Seite Einstellungen unter „Nutzung mitzählen“ mit einem Tipp auf „Aus“. Der Link führt dich direkt dorthin. Dabei werden die Geräte-Kennung und alle noch nicht übertragenen Ereignisse sofort auf deinem Gerät gelöscht, und es wird nichts mehr aufgezeichnet. Was bis dahin verarbeitet wurde, bleibt rechtmäßig.

Fehlermeldungen

Wenn in der App etwas kaputtgeht, sagt sie es meiner Datenbank. Sonst würde ich es nicht erfahren: Wer vor einer weißen Seite sitzt, schreibt selten eine Mail.

Festgehalten wird, was schiefging (die Fehlermeldung des Browsers), in welcher Datei und Zeile, auf welcher Seite der App, welche Browserfamilie es war (also „Safari auf einem iPhone“, nicht mehr), welcher Programmstand geladen war, der Tag und wie oft derselbe Fehler auftrat.

Nicht übertragen wird die Adresse der Seite, auf der du warst, und nichts, was du in der App eingegeben oder gezählt hast. Von dir selbst wird nichts festgehalten: keine IP-Adresse als gespeichertes Merkmal, keine Uhrzeit, keine Kennung. Auf deinem Gerät wird dafür nichts abgelegt und nichts gelesen. Deshalb wirst du dafür auch nicht um Zustimmung gebeten, anders als bei der Nutzungsmessung. Je Aufruf der Seite gehen höchstens drei Meldungen raus. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, mein berechtigtes Interesse daran, dass die App auch auf Geräten funktioniert, die ich nicht selbst besitze.

Unterstützen-Link (optional)

In der App gibt es einen Knopf, mit dem du das Projekt freiwillig unterstützen kannst. Er ist ein gewöhnlicher Link zu PayPal.me. Es ist kein Bezahl-Fenster in die Seite eingebaut, es wird kein fremdes Skript geladen, und Cookies werden dafür auch keine gesetzt. Solange du ihn nicht antippst, entsteht keine Verbindung zu PayPal.

Tippst du ihn an, verlässt du diese Seite. Ab dann gelten die Bedingungen und die Datenschutzerklärung von PayPal (PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., Luxemburg). Ich erfahre weder deinen Namen noch deine Zahlungsdaten. Ist die Nutzungsmessung eingeschaltet, wird nur festgehalten, dass der Knopf angetippt wurde. Nicht, ob und was danach gezahlt wurde.

Unterstützen ist freiwillig, einmalig und schaltet nichts frei. Eine Spendenbescheinigung kann ich nicht ausstellen, weil hinter dem Projekt keine gemeinnützige Organisation steht.

Instagram-Link (optional)

Im Fuß jeder Seite steht ein Link zu meinem Instagram-Profil. Er ist ein gewöhnlicher Link. Es ist kein Instagram-Feed in die Seite eingebaut, es wird kein fremdes Skript geladen, und Cookies werden dafür auch keine gesetzt. Solange du ihn nicht antippst, erfährt Instagram nichts von deinem Besuch hier.

Tippst du ihn an, verlässt du diese Seite und landest bei Instagram (Meta Platforms Ireland Limited, Dublin). Ab dann gelten die Bedingungen und die Datenschutzerklärung von Meta. Dort werden Cookies gesetzt, dein Verhalten wird ausgewertet, und wenn du ein Konto hast, wird es damit verknüpft. Ich erfahre davon nichts. Auch nicht, ob du überhaupt geklickt hast: An diesem Link hängt keine Messung.

Der Link öffnet ein neues Fenster, damit die App offen bleibt, wo sie war. Wer Instagram nicht mag, tippt ihn nicht an. Alles in dieser App funktioniert ohne ihn.

Hosting

Diese Website läuft über GitHub Pages (GitHub Inc., 88 Colin P. Kelly Jr. Street, San Francisco, CA 94107, USA, ein Unternehmen der Microsoft Corporation). Beim Aufruf der Seite verarbeitet GitHub technisch notwendige Zugriffsdaten in Server-Logfiles, zum Beispiel IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs und die aufgerufene Datei. Das ist nötig, um die Website auszuliefern und den Betrieb stabil zu halten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, also mein berechtigtes Interesse an einer sicheren und funktionsfähigen Bereitstellung der Website. Ausgeliefert werden die Seiten über das Netz von Fastly (Fastly Inc., San Francisco), das GitHub dafür als Unterauftragnehmer einsetzt. Näheres steht in der Datenschutzerklärung von GitHub.

Weil GitHub in den USA sitzt, verlässt die IP-Adresse dabei die EU. Grundlage dieser Übermittlung sind die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO, auf die sich GitHub in seiner Datenschutzvereinbarung verpflichtet hat.

Deine Rechte

Dir stehen die Rechte auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO) zu. Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren.

Ich weiß nicht, wer du bist: Es gibt kein Konto, keinen Namen und keine E-Mail-Adresse. Deine Zählungen liegen auf deinem Gerät, dort kannst du sie selbst ansehen und löschen. Was von dir auf dem Server liegen kann, sind Strandmeldungen, Steckbrief-Angaben und markierte Badestellen, jeweils ohne Namen, aber mit der zufälligen Kennung deines Geräts. Ich kann sie dir zuordnen, wenn du mir sagst, um welche es geht: welcher Strand, wann ungefähr, welche Stelle. Schreib mir einfach eine E-Mail, dann gebe ich Auskunft oder lösche.

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