Los geht's
- Heb am Strand etwas auf, das da nicht hingehört.
- Tippe hier in der App auf sein Bild. Fertig, das war der Eintrag.
- Ab dem zehnten aktiven Tag schätzt die App, wie viele Sorten hier insgesamt zu finden sind.
Zeitraum
Funde pro Tag
Als Tabelle anzeigen
| Datum | Funde | Sorten |
|---|
Wie viel liegt je 100 Meter?
Warum je 100 Meter?
OSPAR, das Erfassungsschema hinter den Kategorien, zählt Strandmüll immer auf 100 Meter Uferlinie. Ohne die Strecke ist eine Fundzahl eine Hausnummer: 400 Stück auf fünfzig Metern und 1240 auf zwei Kilometern sehen als Zahl aus, als wäre der zweite Strand der dreckigere. Tatsächlich ist es umgekehrt.
Gerechnet wird über alle Putzgänge zusammen, also alle Funde geteilt durch alle Meter. Das ist etwas anderes, als aus jedem Putzgang eine eigene Zahl zu machen und die zu mitteln. Ein kurzer Abschnitt mit viel Müll würde den Schnitt sonst nach oben ziehen, obwohl dort nur wenige Meter abgelaufen wurden.
Ein Putzgang, bei dem nichts zusammenkam, zählt mit. Ein sauberer Abschnitt ist ein Ergebnis und keine fehlende Angabe.
Putzgänge ohne Streckenangabe bleiben draußen. Gefragt wird die Strecke am Ende eines Putzgangs; wer sie überspringt, kann sie später nicht nachtragen.
So wächst deine Fundliste
Jeder Punkt ist ein Tag, an dem eine neue Sorte dazukam.
Wie lese ich diese Kurve?
Gezählt werden nur aktive Tage, also Tage, an denen du etwas eingetragen hast. Eine Pause verändert die Kurve also nicht. Solange sie steigt, liegt am Strand weiter Neues. Wird sie flach, hast du das meiste von dem, was hier ankommt, schon einmal in der Hand gehabt.
Die gestrichelte Linie schätzt, wie viele Sorten du insgesamt finden kannst. Sie schaut darauf, wie viele Sorten du bisher erst an einem einzigen Tag gefunden hast: Sind das viele, kommt vermutlich noch einiges. Nimm die Zahl als groben Anhaltspunkt, nicht als Ziel — was anspült, hängt am Wind.
Materialgruppen
So viele Sorten jeder Gruppe stehen schon auf deiner Liste.
Bestenliste
Gezählt wird, wie oft du eine Sorte eingetragen hast.
Warum steht oben eine zweite Zahl?
Die Liste darunter zählt Tipps. Wer dieselbe Sorte oft antippt, steht oben. Das sagt wenig darüber, wie verschieden das ist, was am Strand liegt. „Sorten je aktivem Tag“ zeigt dagegen, wie viel Verschiedenes an einem typischen Tag zusammenkommt. Diese Zahl steigt, wenn du genauer hinsiehst oder einen anderen Strand ausprobierst, nicht wenn du öfter tippst.
Deine Einträge mitnehmen
Eine Tabelle für den Rechner, eine Liste zum Ausdrucken.
Was steht drin?
In der CSV steht eine Zeile je Sorte und Putzgang, mit Datum, Namen, Anzahl und Materialgruppe. Wer damit arbeitet, kann die Datei ohne Umbau einlesen.
Dabei steht auch, wie lange ein Putzgang gedauert hat und ob du damals alles eingetragen hast, was du aufgehoben hast. Ohne die Dauer lassen sich zwei Tage nicht vergleichen.
Was die Datei nicht sagt: dass eine Sorte nicht da war. Drin steht nur, was du eingetragen hast. Eine Sorte kann fehlen, weil nichts davon dalag, weil du sie übersehen hast oder weil diese App sie gar nicht führt, und die Datei kann die drei nicht auseinanderhalten.
Protokoll je Putzgang
Der Putzgang als druckfertiger Beleg für NABU, Verein und Gemeinde.
Noch kein Putzgang mit Einträgen. Sobald du etwas gezählt hast, steht hier ein Bogen bereit.
Was steht drin?
Strand, Datum, Dauer, Abschnittslänge und wie viele ihr wart. Darunter jedes Fundstück mit seinem OSPAR-Code, zusammengefasst nach Materialgruppen, mit Summe und Dichte je 100 Meter.
Dazu drei Sätze, die den Bogen ehrlich halten: wie erfasst wurde, ob die Liste vollständig ist und was die Koordinate wirklich ist. Ohne Abschnittslänge lässt sich keine Dichte angeben — der Bogen sagt das dann selbst, statt eine Zahl zu erfinden.
Kein Gewicht: Die App kann nicht wiegen, und geschätzte Kilogramm sähen aus wie gemessene.